Karmelitengeist

300 Jahre „Echter Regensburger Karmelitengeist“

Seit dem Jahre 1611 gab es in Paris das „Eau des Carmes“. P. Ulrich Eberskirch, der als gelernter Apotheker in den Karmelitenorden eintrat, soll das Rezept dieses „Urgeistes“ auf Umwegen aus Paris bekommen haben.

Nach drei Jahren schwieriger Weiterentwicklung und Verbesserung erfand er im Jahre 1721 im Karmelitenkloster St. Josef zu Regensburg den echten Karmelitengeist. Das Geheimnis (Arcanum) seiner Herstellung wird bis heute streng gehütet und immer nur an zwei Karmeliten weitergegeben, die unter Eid versprechen nichts von dem Geheimnis zu verraten.

In der Säkularisation im Jahre 1811 am 6. Juli wurde das Kloster aufgehoben. Zur weiteren Herstellung des Karmelitengeistes durften zwei Mönche bleiben: Pater Avertan Riedl und Bruder Candidus Walcher, die das „Königlich Bayrische Melissengeist-Institut“ weiter betrieben und verwalteten, bis es im Jahre 1836 dem Orden durch König Ludwig I. wieder zurückgegeben wurde.

In diesen Jahren entstanden viele Nachahmungen. Im Gegensatz zu ihnen war und bleibt der Echte Regensburger Karmelitengeist immer ein reines Destillat aus naturreinen Gewürzen und Kräutern; hergestellt immer noch in der hinter der Karmelitenkirche St. Josef liegenden „Geistfabrik“ zu Regensburg.

Als uralter, bewährtes und beliebtes Hausmittel hilft es innerlich bei Grippe, Erkältung, Unwohlsein, Magenbeschwerden, Blähungen, Schlaflosigkeit auf Zucker oder mit Wasser verdünnt oder im heißen Tee.

Äußerlich zum Einreiben bei Ohnmacht, Herzschwäche, Rheumatismus, neuralgischen Schmerzen und zur Desinfektion von Wunden immer unverdünnt.

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