Josefstriduum

Das Josefstriduum zum Abschluss des Josefsjahres 2020-2021


Als eine Initiative der Hauptabteilung für die Orden und geistliche Gemeinschaften der Diözese Regensburg fand in der Karmelitenkirche St. Josef ein Triduum zum Abschluss des Josefsjahres, das Papst Franziskus vom 8.12. 2020 bis zum 8.12.2021 ausgerufen hatte.

Vom 1. bis zum 3. Dez. war das Triduum als eine Predigtandacht um 18.00 gestaltet. Die Themen waren: Josef, der Patron des gottgeweihten Lebens. Zu Beginn wurde eine Josefskerze geweiht, die das Triduum begleitete. Prior P. Elias M. Haas OCD, entfaltete die Berufung zu den verschiedenen Wegen des gottgeweihten Lebens als eine positive Grundentscheidung für die Liebe, die über jegliche menschliche Liebeserfahrung hinaus geht. Dazu ist wesentlich die Haltung der bräutlichen Liebe und nach einem Wort des Papstes Franziskus „die Reife der Selbsthingabe.

Die Andacht am 2. Dez. stand unter dem Thema „Josef, Patron der geistlichen Vaterschaft“. Papst Franziskus hatte in seinem Schreiben „Patris corde“ (=mit väterlichem Herzen) aktuelle Akzente der Josefsverehrung als ein Vater, der kein Despot ist, sondern Lebensräume eröffnen kann, gesetzt. Hierzu gehört die Fähigkeit des Hörens, dass eine Offenheit für den Willen Gottes voraussetzt und nicht diesen mit dem eigenen Willen und Vorstellungen verwechselt.

Am 3. Dez. wurde des „hl. Josefs, als Patron der Sterbenden gedacht. Josef, der nach der Glaubenstradition in der Gegenwart Jesu und Mariens sterben durfte, erinnert uns daran die persönliche Sterbestunde im Sinne einer „Ars moriendi“ (= Kunst des Sterbens) in den Blick zu bekommen. Ein Christgläubiger bereitet sich auf die wichtigste Stunde seines Lebens durch ein lebendiges Gebetsleben und Leben aus den Sakramenten vor. Er lebt so als ob, jeder Tag der letzte sein könnte. Diese Haltung gibt seinem Leben Bedeutung und Tiefgang.


Jede Andacht wurde mit den Fürbitten vor dem ausgesetzten Allerheiligsten und dem Vater-unser beendet und die letzte Andacht mit dem feierlichen Te-deum, als Dank für das Gnadenjahr zu Ehren des hl. Josefs und der Bitte um den rechten und klugen Umgang mit der schwierigen Zeit der Coronapandemie als eine Erfahrung mit der uns Gott in die Schule nimmt.

Die Kirchenbesucher/innen konnten jedes Mal ein Bild, einen Meditations- und/oder Liedtext oder auch eine modern gefasste Litanei für ihre persönliche Verehrung des hl. Josefs mit nach Hause nehmen.

Prior Pater Elias M. Haas OCD

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